Rollout IIFür die Landesbausparkasse in Nordrhein-Westfalen wurde der Rollout
eines neuen Vertriebssystems durchgeführt, wodurch ein ca. 20 Jahre altes
System abgelöst wurde. Das neue System besteht dabei aus einer zentralen
und einer dezentralen Komponente. Der Kundenbetreuer vor Ort ist dadurch
in der Lage, wichtige Informationen zum Kunden, wie beispielsweise Termine
oder Serviceinformationen, direkt im Kundencenter oder im Außendienst abzufragen
bzw. zu erfassen. Der zentrale Teil des Systems ermöglicht die Durchführung
eines Vertragsgeschäftes in Echtzeit. Vor der Einführung des neuen Vertriebssystems war ein Kundencenter aus
IT-Sicht gespalten in eine Unix-Welt, vornehmlich bestehend aus einem Unix-Server
vom Typ Siemens MX300 mit dem Betriebssystem Sinix, auf den via Terminals
oder Terminal-Emulation zugegriffen wurde, und der Windows-Welt, bestehend
aus einem Windows NT-Server sowie mehreren Windows NT-Clients. Während
auf den Windows-PCs Office- und Beratungsprogramme zum Einsatz kamen, befand
sich der Datenbestand eines jeden Kundencenters in einer Informix-Datenbank
auf dem Unix-Server.
Das neue System kommt ganz ohne UNIX-Server aus. Der Datenbestand eines
Kundencenters befindet sich in einer Access-Datenbank auf dem Windows NT-Server.
Das Vertriebssystem selbst ist als eine Webanwendung realisiert worden,
auf die der Kundenbetreuer mit Hilfe eines Web Browsers zugreifen kann.
Die neu geschaffenen Möglichkeiten, Vertragsgeschäfte in Echtzeit durchzuführen,
geht einher mit einer Effizienzsteigerung, da Änderungen nun unmittelbar
bestandswirksam werden. Im Rahmen des Projektes wurde folgende Tätigkeiten durchgeführt:
- Vorbereiten der Datenmigration (Konsistenzprüfung der Datenbank, Installation
der notwendigen Komponenten auf dem Windows NT-Server)
- Datenmigration von der alten Informix-Datenbank auf Access
- Update bestehender und Konfiguration neuer Clients via Fernkonfiguration
- Hotline und Troubleshooting nach dem Rollout bei technischen Problemen
Bereich- Banken und Versicherungen
Technik
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